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Ubiquiti NanoStation: Unterschied zwischen den Versionen

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| 2x2 MIMO integriert, 16 dBi
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| 8 Watt
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| empfehlenswert. <br/> Die aktuelle Firmware (bis einschließlich v0.5.4) darf nicht über eine vorhandene AirOS Firmwareversion >=5.6 geflasht werden. Stattdessen zuvor auf eine ältere AirOS-Version (z.B. [https://www.ubnt.com/download/airmax-m/nanostationm/nsm5/xwv5510-u2280051507231358bin 5.5.10]) de-aktualisieren. Danach kann unsere Firmware auf dem Gerät installiert werden. <br/> OpenWrt/LEDE-basierte Versionen nach 17.01 (z.B. die kommende Opennet-Firmware v0.5.5) können direkt (ohne Downgrade) installiert werden. Siehe [http://lists.infradead.org/pipermail/lede-dev/2018-April/011980.html Zusammenfassung der technischen Details].
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=== Firmware flashen ===
=== Firmware flashen ===
Das passende Firmware-Image für dein Gerät findest du unter [[Opennet Firmware/Download]].
Das passende Firmware-Image für dein Gerät findest du unter [[Opennet Firmware/Download]].

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{{hinweis|Die aktuelle Firmware (bis einschließlich v0.5.4) darf nicht über eine vorhandene AirOS Firmwareversion ab 5.6 geflasht werden. Stattdessen ist zuvor auf eine ältere AirOS-Version (z.B. [https://www.ubnt.com/download/airmax-m/nanostationm/nsm5/xwv5510-u2280051507231358bin 5.5.10]) zu de-aktualisieren. Danach kann unsere Firmware auf dem Gerät installiert werden. <br/> OpenWrt/LEDE-basierte Versionen nach 17.01 (z.B. die kommende Opennet-Firmware v0.5.5) können direkt (ohne Downgrade) installiert werden. Siehe [http://lists.infradead.org/pipermail/lede-dev/2018-April/011980.html Zusammenfassung der technischen Details].}}


==== Web-Interface der Original-Firmware ====
==== Web-Interface der Original-Firmware ====

Version vom 31. März 2019, 23:28 Uhr

Allgemeines

NanoStation

Die NanoStation ist ein AP mit eingebauter 13/16 dBi Richtantenne. Sein spritzwasserdichtes Kunststoffgehäuse hat sich seit vielen Jahren als tauglich für die Außenmontage erwiesen. Sie kann mit Kabelbindern an einem Mast befestigt werden kann. Per beiliegendem PoE-Adapter wird die Nanostation über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt. Es gibt sowohl Modelle für das 2,4 als auch für das 5 GHz-Frequenzband. Neben dem großen Modell (HP / High Power) mit zwei Netzwerkbuchsen gibt es auch eine kleinere Variante (loco) mit nur einer Netzwerkbuchse. Das größere Modell kann die eigene Stromversorgung an ein zweites Gerät weiterleiten, falls gewünscht.

Auf der Rückseite sind vier LEDs über die man im Original-Zustand die Signalstärke ablesen kann. Die LEDs können aber auch mit anderen Funktionen belegt werden.

Modelle

Es gibt unterschiedliche Modelle der NanoStation. Von jeder 2.4-GHz-Variante gibt es auch eine für das 5-GHz-Band. Im Opennet werden normalerweise 5-GHz-Geräte (selten auch 2,4 GHz) eingesetzt.

Weitere technische Informationen finden sich auch auf der Nanostation Seite von OpenWrt.

Seit 2014 wird eine abweichende Modell-Reihe ausgeliefert, welche im Webinterface als "XW" kenntlich gemacht wird.

Die alte Modell-Reihe "XM" ist aufgrund des kleinen Arbeitsspeichers nur mit Firmware-Versionen bis einschließlich v0.5.3 stabil einsetzbar.

Modell Frequenzband CPU RAM Flash Antenne Energieaufnahme Empfehlung
NanoStation M2 Loco XM 2,4 GHz 400 MHz 32 MB 8 MB 2x2 MIMO integriert, 8 dBi 5,5 Watt RAM ist zu klein
NanoStation M2 HP XM 2,4 GHz 400 MHz 32 MB 8 MB 2x2 MIMO integriert, 11 dBi 8 Watt RAM ist zu klein
NanoStation M2 Loco XW 2,4 GHz 400 MHz 64 MB 8 MB 2x2 MIMO integriert, 8 dBi 5,5 Watt empfehlenswert
NanoStation M2 HP XW 2,4 GHz 400 MHz 64 MB 8 MB 2x2 MIMO integriert, 11 dBi 8 Watt empfehlenswert
NanoStation M5 loco XM 5 GHz 400 MHz 32 MB 8 MB 2x2 MIMO integriert, 13 dBi 5,5 Watt RAM ist zu klein
NanoStation M5 HP XM 5 GHz 400 MHz 32 MB 8 MB 2x2 MIMO integriert, 16 dBi 8 Watt RAM ist zu klein
NanoStation M5 loco XW 5 GHz 400 MHz 64 MB 8 MB 2x2 MIMO integriert, 13 dBi 5,5 Watt Die aktuelle Firmware (ab v0.5.4) läuft problemlos.
Aufgrund eines Hardware-Fehlers waren ältere Firmware-Versionen nicht geeignet.
NanoStation M5 HP XW 5 GHz 400 MHz 64 MB 8 MB 2x2 MIMO integriert, 16 dBi 8 Watt empfehlenswert

Firmware flashen

Das passende Firmware-Image für dein Gerät findest du unter Opennet Firmware/Download.

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 | 
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Web-Interface der Original-Firmware

Lade im Original-Web-Interface das passende factory-Image hoch. Hierzu per Primary/LAN Port verbinden, PC eine statische IP aus dem Bereich 192.168.1.x geben. Das Webinterface ist via https://192.168.1.20 erreichbar.

TFTP / Wiederherstellung

  1. betätige den Reset-Knopf (am Gerät oder Netzteil) beim Anschalten bis die LEDs alternierend orange/rot blinken
  2. via tftp ein factory-Image zur IP 192.168.1.20 hochladen:
    atftp --option "mode octet" --option "timeout 1" --verbose --trace -p -l "$IMAGE" 192.168.1.20

POE-Durchleitung

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 | 
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Die Nanostation M2/M5 HP verfügt über zwei LAN-Ports. Der zweite kann dabei die POE-Versorgung des ersten Ports einem weiteren Gerät zur Verfügung stellen.

Im Fall der Openwrt-basierten Firmware sind die folgenden Befehle für die Aktivierung der Durchleitung auszuführen (siehe OpenWRT-Wiki).

Bei einer spezifischen AirOS-Firmwareversion führt die Versorgung eines weiteren Geräts am zweiten LAN-Port via PoE-Durchleitung nach einiger Zeit zum Komplettausfall der Buchse.

Nanostation XM (bis 2014)

echo 8 > /sys/class/gpio/export
echo out > /sys/class/gpio/gpio8/direction
echo 1 > /sys/class/gpio/gpio8/value

Nanostation XW (ab 2014)

echo 2 > /sys/class/gpio/export
echo out > /sys/class/gpio/gpio2/direction
echo 1 > /sys/class/gpio/gpio2/value

Diese Zeilen kannst du in die Datei /etc/rc.local eintragen. Diese wird beim Neustart ausgeführt. Nach dem Neustart des Geräts dauert es ca. 30s bis zur Verfügbarkeit des zweiten AP.

Technik-Kleinkram

POE über den Secondary-Port

  • Nanostations lassen sich auch via POE über den Secondary-Port (statt des dafür vorgesehenen Main-Port) mit Strom versorgen
  • in diesem Fall wird (ohne weitere Konfiguration) die POE-Spannung über den Main-Port weitergegeben (Vorsicht!)
  • der Betrieb über den zweiten Port kann also beim Ausfall des Main-Port (Wassereintritt o.ä.) den Weiterbetrieb des Geräts ermöglichen
  • diese Art der Verkabelung wurde nicht vom Hersteller spezifiziert und ist daher nicht für Vereinsinstallationen empfehlenswert